Presseinformationen

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  • »COAXshield« und »LIsec«: Fraunhofer IWS stellt auf Fachmesse »formnext« Schutzgasdüse und Licht-Scanner für Laser-Pulver-Auftragschweißen vor / 2019

    Feinschliff für die Additive Produktion

    Presseinformation (Nr. 14) - Fraunhofer IWS Dresden / 14.11.2019

    »COAXshield« – neuartige Schutzgasdüse zur lokalen Schmelzbadabschirmung für das Laser-Pulver-Auftragschweißen von sensiblen Materialien.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Additive Fertigungsanlagen können hochkomplexe Bauteile erzeugen, die mit klassischen Werkzeugmaschinen gar nicht oder nur mit hohem Aufwand produzierbar wären. Dennoch gehören solche industriellen 3D-Drucker längst noch nicht zur Standardausrüstung in Fabriken. Das liegt nicht nur an den Anschaffungskosten, sondern auch an vielen Problemen im Detail. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden hat Lösungen gefunden und stellt sie im November 2019 auf der Fachmesse »formnext« in Frankfurt am Main vor. Dazu gehören mit »COAXshield« eine lokale Schmelzbadabschirmung für das Laser-Pulver-Auftragschweißen und das Analyse-Gerät »LIsec«, mit dem sich der Pulverfluss bei Additiven Fertigungsverfahren kontrollieren lässt.

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  • Neue Dünnschicht-Elektroden aus Silizium und Lithium für die »Forschungsfabrik Batterie« / 2019

    »KaSiLi«: Bessere Batterien für Elektroautos »Made in Germany«

    Presseinformation (Nr. 14) - Fraunhofer IWS Dresden / 11.11.2019

    REM-Querschnittsaufnahme einer im IWS-Trockenfilmverfahren hergestellten NMC-Kathode (Lithium-Nickel-Cobalt-Mangan-Oxid).
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Deutsche Wissenschaftler wollen im Dachkonzept »Forschungsfabrik Batterie« neuartige Batterien entwickeln, die bei gleichem Volumen mindestens 70 Prozent mehr Energie für Elektrofahrzeuge und Smartphones speichern können als herkömmliche Lithium-Ionen-Lösungen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kompetenzclusters für Batteriematerialien »ExcellBattMat« steuert das Dresdner »ExcellBattMat-Zentrum« (Projekt KaSiLi: Strukturmechanische Kathodenadaption für Silizium- und Lithiumwerkstoffe) Schlüsselkomponenten für diese neue Batterie-Generation bei. Die Forscher von Fraunhofer, TU-Dresden und Leibniz arbeiten seit dem 1. November 2019 gemeinsam an innovativen Batterie-Elektroden, die aus hauchdünnen Silizium- oder Lithiumschichten bestehen, um hohe Energiedichten zu erreichen.

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  • Symposium in Dresden rückt neue Werkstoffklasse in den Fokus / 2019

    Hochentropie-Legierungen für heiße Turbinen und unermüdliche Pressen

    Presseinformation (Nr. 13) - Fraunhofer IWS Dresden / 5.11.2019

    Erstmals druckten Wissenschaftler des Fraunhofer IWS 3D-Hochentropie-Demonstratorstrukturen, die aus der Cantorlegierung »CrMnFeCoNi« bestehen, mit dem Verfahren Fused Filament Fabrication (FFF). Die Bildmontage zeigt auf der Oberfläche ein Beispiel für eine besonders hochfeste, aus zwei Phasen bestehende Mikrostruktur als geplante Weiterentwicklung des Legierungssystems.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Eine neue Werkstoffklasse verspricht viele Innovationen in der Luftfahrt, im Turbinenbau und weiteren Industriezweigen: Hochentropie-Legierungen (HEL) sind Metalle, in denen sich fünf oder mehr Elemente in jeweils ähnlichen Anteilen atomar verbunden haben. Richtig designt, sind sie härter, hitzefester und leichter als Stahl, Aluminium und andere klassische Werkstoffe. Seit etwa 15 Jahren versuchen weltweit Ingenieure, diese innovativen Materialien zur Serienreife zu führen. Doch Hochentropie-Legierungen sind immer noch zu teuer und schwer zu verarbeiten. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden lädt daher nun Experten zu einem Symposium im März 2020 ein, um zu demonstrieren, wie sie diese Probleme überwinden können – zum Beispiel durch industriellen 3D-Druck, also »Additive Manufacturing«. Einen ersten Einblick gibt das Fraunhofer IWS mit dem Vortrag »High entropy alloys for Additive Manufacturing« am 21. November 2019, 14:15 Uhr, auf der »TCT Introducing Stage« während der Fachmesse »Formnext« in Frankfurt am Main.

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  • Umweltfreundlich: Keramikschichten vom IWS Dresden können Triebwerkabgase mindern / 2019

    Hitzeschilde für sparsame Flugzeuge

    Presseinformation (Nr. 11) - Fraunhofer IWS Dresden / 17.9.2019

    Turbinenschaufel mit dünner Keramikbeschichtung aus Yttrium-stabilisiertem Zirkoniumoxid (YSZ): eine solche Wärmedämmschicht ermöglicht eine höhere Betriebstemperatur in der Turbine, wodurch sich die Treibstoff-Ausbeute verbessert.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Damit Flugzeuge sparsamer, umweltfreundlicher und robuster werden, haben Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden eine neue keramische Hitzeschild-Technologie entwickelt. Dafür wird ein Pulver aus Yttrium-stabilisiertem Zirkoniumoxid (YSZ) mit Wasser zu einer Suspension angerührt. Mit diesem flüssigen Pulvergemisch lassen sich im Spritzverfahren schnell und preisgünstig Turbinenschaufeln und andere Flugzeugteile beschichten. Solche und ähnliche Schilde machen Flugzeugtriebwerke möglich, die weniger Kraftstoff verbrauchen und die Atmosphäre nicht so stark verschmutzen.

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  • Pekinger Tsinghua University zeichnete Dresdner Chemiker aus / 2019

    Stefan Kaskel zum Distinguished Visiting Professor ernannt

    Presseinformation (Nr. 12) - Fraunhofer IWS Dresden / 16.9.2019

    Stefan Kaskel ist Inhaber der Professur für anorganische Chemie I an der Technischen Universität Dresden und Geschäftsfeldleiter der Chemische Oberflächentechnik am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS. Er trägt ab sofort den Titel »Distinguished Visiting Professor« der renommierten Pekinger Tsinghua University.
    © Martin Förster

    Professor Stefan Kaskel erfuhr hohe Ehren von der renommierten Tsinghua University. Die Pekinger Hochschule ernannte ihn zum »Distinguished Visiting Professor«. Der drei Jahre währende Titel wurde ihm aufgrund langjähriger erfolgreicher Kooperation verliehen.

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  • University of Waterloo ernannte Dresdner Werkstoffexperten zum »Adjunct Professor« / 2019

    Erneute internationale Auszeichnung für Christoph Leyens

    Presseinformation (Nr. 10) - Fraunhofer IWS Dresden / 25.7.2019

    Der Dresdner Werkstoffexperte Christoph Leyens wurde von der renommierten RMIT University in Melbourne, Australien, zum »Adjunct Professor« ernannt.
    © Martin Förster

    Für sein erfolgreiches globales Engagement auf dem Gebiet der Additiven Fertigung wurde Prof. Christoph Leyens zum Adjunct Professor der University of Waterloo, Ontario, Kanada, ernannt. Bereits Anfang dieses Jahres wurde dem Direktor des Instituts für Werkstoffwissenschaft der TU Dresden und Direktor des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS die gleichnamige Ehrung durch die RMIT University, Melbourne, Australien zuteil.

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  • »CleanRemote« schützt Produktionsumgebung vor gefährlichem Mikrostaub / 2019

    Saubere Lunge dank Laserprozessabsaugung

    Presseinformation (Nr. 9) - Fraunhofer IWS Dresden / 18.6.2019

    In Branchen wie der Autoindustrie lassen sich mit dem Laser-Remoteverfahren blitzschnell Bauteile bearbeiten. Allerdings entstehen dabei gesundheitsschädliche Emissionen, die Lungenschädigungen hervorrufen können. Wissenschaftler des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS haben sich im Rahmen des IGF-Forschungsprojektes »CleanRemote« mit diesem Problem beschäftigt. Per Absaugvorrichtung verringern sie Partikel und Gase in der Luft.

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  • Dresdner Trockenelektrodentechnologie erlaubt umweltfreundliche Batteriezellproduktion / 2019

    Preiswerte Energiespeicher für das Elektroauto von morgen

    Presseinformation (Nr. 8) - Fraunhofer IWS Dresden / 3.6.2019

    So sehen die mit der neuen Trockentransfertechnologie beschichteten Elektroden aus. Mit dem Verfahren des Fraunhofer IWS lassen sich Batterieelektroden ohne den Einsatz von giftigen Lösungsmitteln bereits im Pilotmaßstab herstellen.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Um Batterien künftig preisgünstiger und umweltschonender herstellen zu können, haben Forscher am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden ein neues Produktionsverfahren entwickelt. Dabei beschichten sie die Elektroden der Energiespeicherzellen mit einem trockenen Film statt mit flüssigen Chemikalien. Das spart Energiekosten und macht giftige Lösungsmittel in diesem Prozessschritt überflüssig. Ein finnisches Unternehmen erprobt die neue IWS-Technologie bereits erfolgreich in der Praxis.

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  • »remoweld®FLEX«-Technologie des Fraunhofer IWS macht Unschweißbares schweißbar / 2019

    Wasserdicht dank flinker Laser

    Presseinformation (Nr. 7) - Fraunhofer IWS Dresden / 27.5.2019

    Die Fraunhofer-IWS-Technologie unter der Bezeichnung »remoweld®FLEX« eignet sich für qualitativ besonders anspruchsvolle Prozesse, insbesondere für Bauteile, die gegen Wasser und andere unerwünschte Umwelteinflüsse mediendicht verschlossen werden müssen.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden haben ein neues Laserschweißverfahren entwickelt, das auf einem schnell pendelnden Laserstrahl basiert. Diese Technologie unter der Bezeichnung »remoweld®FLEX« eignet sich für qualitativ besonders anspruchsvolle Prozesse – insbesondere für Bauteile, die gegen Wasser und andere unerwünschte Umwelteinflüsse mediendicht verschlossen werden müssen. Dazu gehören bislang als nahezu unschweißbar geltende Gehäuse für elektrische und elektronische Bauteile, Wärmetauscher und Kühlung, die häufig aus Alu-Druckguss bestehen. An der Entwicklung beteiligt waren das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS sowie die Maschinenfabrik Arnold aus Ravensburg.

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  • Fraunhofer-Leitprojekt »futureAM« soll »Additive Fertigung« zehn Mal schneller machen / 2019

    Additive Maschinen lernen Superlegierungen kennen

    Presseinformation (Nr. 6) - Fraunhofer IWS Dresden / 17.5.2019

    Mittels Laser-Pulver-Auftragschweißen lassen sich Bauteile aus verschiedenen Materialien integral fertigen. So können spezifische Materialien an genau den Orten platziert werden, an denen deren Eigenschaften benötigt werden. Dies stellt beispielweise leichtere, bessere und kostenreduzierte Schaufeln für Gasturbinen in Aussicht.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS aus Dresden haben innovative Methoden entwickelt, durch die mehr Werkstoffe als bisher in der additiven Fertigung nutzbar sind. So könnten additive Fertigungsanlagen in Zukunft zum Beispiel bessere Flugzeugtriebwerke ermöglichen, die weniger Kraftstoffe verbrauchen. Dafür müssen die Ingenieure allerdings zunächst die aktuell gängigen industriellen 3D-Drucker verbessern, damit diese Maschinen auch sehr feste und extrem hitzebeständige Legierungen verarbeiten können. Dabei stützen sich die Dresdner auf profunde Erfahrungen mit dem Laser-Pulver-Auftragschweißen und setzen Künstliche Intelligenz (KI) ein. Ihre besondere Werkstoffexpertise bringen sie in das Fraunhofer-Verbundprojekt »futureAM« ein. Das Ziel der Verbundpartner: Additive Fertigungsanlagen für Metallbauteile sollen zehn Mal schneller werden und auch mit Superlegierungen zurechtkommen.

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