Fraunhofer IWS vertieft Kooperationen mit RMIT University und Swinburne University of Technology in Australien

Neue Impulse für Advanced Manufacturing

Aktuelles – Fraunhofer IWS Dresden /

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS stärkt seine internationale Position im Advanced Manufacturing. Prof. Christoph Leyens unterzeichnete dazu Memoranda of Understanding (MoU) mit der RMIT University sowie der Swinburne University of Technology in Melbourne. Beide Vereinbarungen setzen auf bestehende fachliche Verbindungen auf und schaffen einen Rahmen, um Forschungsergebnisse, Systemtechnik und industrielle Anwendungen zielgerichtet in internationale Märkte zu übertragen.

Prof. Calum Drummond AO, Deputy Vice-Chancellor Research and Innovation and Vice-President, Pr. Catherine Itsiopoulos, Interim Deputy Vice-Chancellor and Vice-President des RMIT und Prof. Christoph Leyens, Institutsleiter des Frauhnofer IWS, (v. l.) unterzeichneten ein MoU für Forschungsaustausch, gemeinsame Entwicklungsprojekte und den Ausbau internationaler Innovationsstrukturen.
© RMIT University
Prof. Calum Drummond AO, Deputy Vice-Chancellor Research and Innovation and Vice-President, Pr. Catherine Itsiopoulos, Interim Deputy Vice-Chancellor and Vice-President des RMIT und Prof. Christoph Leyens, Institutsleiter des Frauhnofer IWS, (v. l.) unterzeichneten ein MoU für Forschungsaustausch, gemeinsame Entwicklungsprojekte und den Ausbau internationaler Innovationsstrukturen.
Prof. Allen Duffy, Pro Vice-Chancellor an der Swinburne University of Technology, und Prof. Christoph Leyens (v. l.) schaffen mit der Unterzeichnung eines MoU Raum für Forschungsaufenthalte, gemeinsame Vorhaben und die Integration technologischer Lösungen in industrielle Wertschöpfungsketten.
© Swinburne University of Technology
Prof. Allen Duffy, Pro Vice-Chancellor an der Swinburne University of Technology, und Prof. Christoph Leyens (v. l.) schaffen mit der Unterzeichnung eines MoU Raum für Forschungsaufenthalte, gemeinsame Vorhaben und die Integration technologischer Lösungen in industrielle Wertschöpfungsketten.

Die Zusammenarbeit mit der RMIT University reicht bis in die Anfänge des Ultragrain-Ansatzes und in das ICAN-Programm zurück, in dem additive Fertigung, Prozessführung und Werkstoffentwicklung eng verzahnt wurden. Diese erfolgreiche Kooperation bildet jetzt die Grundlage, um gemeinsame Aktivitäten im Advanced Manufacturing fortzusetzen und auszubauen. 

»Wir verbinden unser Know-how in der Laser-Materialbearbeitung und der additiven Fertigung mit starken Partnern im australischen Wissenschaftssystem. Unser Ziel ist es, Innovationen schneller in industrielle Anwendungen zu überführen und zugleich als technischer Transmissionsriemen für deutsche Unternehmen im australischen Markt zu wirken«, betont Prof. Christoph Leyens, Institutsleiter des Fraunhofer IWS.

Partnerschaft mit der RMIT University festigt Advanced Manufacturing in Australien

Das MoU mit der RMIT University wurde gemeinsam mit Professor Catherine Itsiopoulos, Deputy Vice-Chancellor Research and Innovation, unterzeichnet. Im Fokus stehen Forschungsaustausch, gemeinsame Entwicklungsprojekte und der Ausbau internationaler Innovationsstrukturen. Die RMIT University setzt dabei auf eine langjährige Partnerschaft mit Fraunhofer und würdigt die wissenschaftliche Kontinuität:

»Mit Fraunhofer verbindet uns das gemeinsame Verständnis, dass zukunftsfähige Produktionstechnik nur im Zusammenspiel aus Forschungstiefe, Prozessintelligenz und industrieller Umsetzung entsteht. Die erneuerte Partnerschaft schafft die Grundlage für neue Projekte und ermöglicht es, unsere jeweiligen Stärken im Advanced Manufacturing noch wirkungsvoller zu verbinden«, so Itsiopoulos.

Neue Forschungsachsen mit der Swinburne University of Technology

Auch mit der Swinburne University of Technology vertieft das Fraunhofer IWS seine Zusammenarbeit. Hier stehen Laser-Materialbearbeitung sowie Schicht- und Oberflächentechnik im Mittelpunkt. Das MoU schafft Raum für Forschungsaufenthalte, gemeinsame Vorhaben und die Integration technologischer Lösungen in industrielle Wertschöpfungsketten.

Prof. Alan Duffy betont: »Die Kooperation mit Fraunhofer eröffnet uns den Zugang zu europäischer High-End-Systemtechnik und schafft neue Perspektiven für bilaterale Entwicklungsprojekte. Wir sehen großes Potenzial, gemeinsam industrielle Innovationen zu beschleunigen.«

Gemeinsame Projekte stärken industrielle Transformation auf zwei Kontinenten

Beide Vereinbarungen unterstreichen den Anspruch des Fraunhofer IWS, Technologien in der Laser-Materialbearbeitung, Beschichtungslösungen, Messtechnik sowie additiver Fertigung global weiterzuentwickeln und für Unternehmen zugänglich zu machen. Die internationalen Partnerschaften tragen dazu bei, technologische Expertise über Kontinente hinweg zu vernetzen und Transformationsprozesse in industriellen Anwendungen nachhaltig zu gestalten.