Presseinformationen 2026

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  • Fraunhofer IWS und ITRI bündeln Kompetenzen in internationalem Forschungsprojekt / 2026

    Fluorfreie Trockenbeschichtung für leistungsfähige Batterien

    Presseinformation (Nr. 7) – Fraunhofer IWS  / 06. Mai 2026

    © Fraunhofer IWS/Piotr Banczerowski

    Das Projekt »FREDY« entwickelt neue Technologien für die Trockenbeschichtung von Batterieelektroden. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS und das taiwanesische Industrial Technology Research Institute (ITRI) bündeln dafür ihre Kompetenzen. Das Team entwickelt fluorfreie Binder, optimiert Aktivmaterialien mit der Atomic Layer Deposition (ALD) und verbindet Material-, Prozess- und Anlagenentwicklung in einem integrierten Ansatz. Das Fraunhofer IWS finanziert die Arbeiten über das Fraunhofer-Programm ICON, ITRI trägt die Projektanteile aus eigenen Mitteln. Die Partner adressieren Materialhersteller, Anlagenbauer und Zellproduzenten und zielen auf eine industrielle Umsetzung innerhalb weniger Jahre nach Projektende.

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  • Fraunhofer IWS präsentiert laserunterstütztes Beschichtungsverfahren für rotationssymmetrische Bauteile / 2026

    Laserdirektplattieren senkt Taktzeit und Kosten für »dicke« Metallbeschichtungen

    Presseinformation (Nr. 6) – Fraunhofer IWS  / 25. März 2026

    © Christoph Wilsnack/Fraunhofer IWS

    Forschende des Fraunhofer IWS haben mit dem neuen Verfahren »Laserdirektplattieren« eine laserbasierte Technologie entwickelt, die metallische Schichten schneller, energieeffizienter und kostengünstiger erzeugt als bisherige Verfahren. Dabei wickelt das Team ein bandförmiges Metall spiralförmig auf rotationssymmetrische Bauteile und fügt es lokal mit Laserenergie stoffschlüssig mit dem Grundkörper. Das Grundmaterial bleibt fest, die Oberfläche glatt und nahezu nacharbeitsfrei. Anwender reduzieren Taktzeiten, Energiebedarf und Prozesskosten deutlich.

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  • KI-gestützte Messtechnik zur Qualitätskontrolle von Faserverbundprofilen im Prozess integriert / 2026

    Echtzeitmessung senkt Ausschuss bei Kunststoffprofilen

    Presseinformation (Nr. 05) – Fraunhofer IWS Dresden / 18. März 2026

    Fraunhofer IGCV/Fraunhofer IWS

    Eine neue Messtechnik soll Ausschussraten bei Faserverstärkten Kunststoffprofilen (FVK) deutlich senken und mittelständischen Unternehmen eine wirtschaftliche Prozesskontrolle in Echtzeit ermöglichen. Forschende entwickelten sie im Projekt »PulLoop« unter Leitung des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien AZOM. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IGCV haben sie ein integrierbares Messsystem geschaffen, das die Produktqualität direkt in der laufenden Fertigung funktional, wirtschaftlich und schnell implementierbar überwacht

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  • »BioSlide« stärkt Kompetenz für nachhaltige Supraschmierung am Fraunhofer IWS / 2026

    Gleitsysteme am Reibungsminimum

    Presseinformation (Nr. 4) – Fraunhofer IWS  / 11. März 2026

    © Jürgen Jeibmann/Fraunhofer IWS

    Reibung bestimmt Energieverbrauch, Verschleiß und Lebensdauer technischer Systeme. Mit dem Forschungsprojekt BioSlide untersucht das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, wie sich Gleitsysteme nachhaltiger und energieeffizienter auslegen lassen. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm BioKreativ 4 mit rund 3,3 Millionen Euro geförderte Projekt ermöglicht den Aufbau einer neuen interdisziplinären Nachwuchsgruppe. Diese befasst sich mit biobasierten Werkstoffen, Schmierstoffen und Supraschmierung.

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  • Kreislaufwirtschaft – Papierverpackungen besser recyceln / 2026

    Papierverpackungen ohne Klebstoffe verschließen

    Presseinformation (Nr. 3) – Fraunhofer IWS  / 02. März 2026

    © Fraunhofer IVV/Fraunhofer IWS

    Papierverpackungen bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber ihren Pendants aus Kunststoff: Sie zeichnen sich durch eine hohe Recyclingquote, geringere CO₂-Emissionen und niedrigere Entsorgungskosten aus. Allerdings lassen sie sich bislang nicht ohne zusätzliche Klebstoffe oder Kunststoffschichten verschließen – ein Nachteil für Herstellungs- und Recyclingprozesse. Im Projekt PAPURE entwickeln vier Fraunhofer-Institute ein laserbasiertes Verfahren, das komplett klebstofffreie Papierverpackungen ermöglicht.

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  • ICON-Projekt »UltraGRAIN« demonstriert lokale Gefügebeeinflussung mit Potenzial für maßgeschneiderte Produkte / 2026

    Mikrostruktur auf Abruf für die additive Fertigung

    Presseinformation (Nr. 2) – Fraunhofer IWS  / 27. Februar 2026

    © Fraunhofer IWS

    UltraGRAIN steuert die Kornstruktur metallischer Bauteile direkt im additiven Prozess. Das internationale ICON-Forschungsprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft mit australischen Partnern hat gezeigt, dass sich Gefügestrukturen während des laserbasierten Auftragschweißens gezielt und lokal einstellen lassen. Beteiligt waren das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, das Fraunhofer-Institut für Additive Produktionstechnologien IAPT sowie die RMIT University in Melbourne. Gefördert im Rahmen des Fraunhofer-ICON-Programms sowie durch australische Partner entwickelte das Konsortium einen skalierbaren Ansatz für die industrielle Anwendung. Das Projekt endete am 25. Februar 2026 mit einem Abschlusstreffen der Partner in Dresden.

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  • Fraunhofer IWS entwickelt reproduzierbare Prozesse für präklinische Tests und zukünftige Anwendungen / 2026

    Automatisierte Vitrifikation skaliert funktionale Gewebemodelle

    Presseinformation (Nr. 1) – Fraunhofer IWS  / 20. Januar 2026

    © Fraunhofer IWS

    Funktionale Gewebemodelle gewinnen für Wirkstoffentwicklung, Toxikologie und regenerative Medizin stark an Bedeutung. Ihre Kryokonservierung gilt jedoch als aufwendig, fehleranfällig und schwer skalierbar. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS hat gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten eine automatisierte Plattform entwickelt, die Vitrifikation standardisiert und reproduzierbar macht. Im Vorhaben »COLDIMPACT« aus der Fraunhofer-Vorlaufforschung »Prepare« entstehen industrienahe Prozesse, die manuelle Einzelarbeit ablösen und den Transfer in Anwendung und Produktion vorbereiten.

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