Presseinformationen

Wir informieren Sie über spannende Themen aus der Forschung und Entwicklung. Sie können unsere Presseinformationen honorarfrei abdrucken, ebenso wie die beigefügten Bilder. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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  • Zwei Dresdner Forschungsinstitute wollen mit einer neuen Idee die Anzahl von Tierversuchen in der radiopharmazeutischen Forschung verringern / 2023

    Radioaktive Substanzen bekämpfen den Krebs im Mini-Labor

    Presseinformation (Nr. 01) - Fraunhofer IWS Dresden / 09. Januar 2023

    © Amac Garbe/Fraunhofer IWS

    Radioaktivität kann Leben retten. Wenn gegen einen Tumor weder Chemotherapie oder Operation noch Bestrahlung von außen helfen, kommen in der modernen Medizin sogenannte Radiopharmaka zum Einsatz. Diese radioaktiven Arzneimittel spüren Krebszellen nicht nur auf, sie ermöglichen auch ein zielgerichtetes Bestrahlen von innen, das den Tumor bekämpft. Bevor solche Stoffe jedoch im Menschen angewendet werden dürfen, sind während ihrer Entwicklung aktuell noch umfangreiche Tierversuche notwendig. Ein gemeinsames Projekt des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) erforscht derzeit eine alternative Methode dazu. Die Grundlage dafür bilden künstliche Organstrukturen und Tumore im Chip-Format.

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  • Sicherheit in der Lagerlogistik / 2022

    Weniger Transportunfälle durch neue Fraunhofer-Sicherheitstechnik

    Presseinformation (Nr. 13) - Fraunhofer IWS Dresden / 01. Dezember 2022

    © Daniel Viol/Fraunhofer IWS

    In Lagerhallen herrscht viel Verkehr. Besonders die Zahl der Flurförderzeuge, wie Gabelhubwagen oder Gabelstapler, wächst in den Gängen der immer größer werdenden Lagerhallen. Trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen kommt es aber immer wieder zu Unfällen. Optische Sensoren an Flurförderzeugen sollen Lagermitarbeitende nun noch besser bei ihrer Arbeit schützen. Das Fraunhofer-Anwendungszentrum für optische Messtechnik und Oberflächentechnologien AZOM entwickelte gemeinsam mit BASF SE und Kinotex Sensor GmbH Prototypen für mehr Sicherheit im Arbeitsalltag.

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  • Fraunhofer IWS und IAPT starten gemeinsam mit australischem RMIT Centre for Additive Manufacturing das Projekt »UltraGrain« / 2022

    Ultraschall macht additive Bauteile aus dem 3D-Drucker stabiler und langlebiger

    Presseinformation (Nr. 14) - Fraunhofer IWS Dresden / 11. November 2022

    Experimenteller Aufbau beim ultraschall-unterstützten Laserauftragschweißen.
    © Fraunhofer IWS

    Ultraschall wird es in naher Zukunft ermöglichen, mit industriellen 3D-Druckern robustere, langlebigere und preiswertere Bauteile als bisher für Luft- und Raumfahrt, Werkzeugbau sowie weitere Branchen herzustellen. Um diese neue Technologie binnen drei Jahren zur Marktreife zu führen, haben sich Forschende aus Dresden, Hamburg und dem australischen Melbourne zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen. Ihr im Juni 2022 gestartetes Projekt UltraGrain zielt darauf ab, beim draht- und pulverbasierten Laserauftragschweißen eine maßgeschneiderte feinkörnige Mikrostruktur (»Gradierung«) zu erzeugen, die eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und der Korrosionsbeständigkeit einer Mehrzahl technischer Legierungen verspricht.

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  • Das Fraunhofer IWS hat eine Lasertechnologie entwickelt, um Oberflächen besonders schnell sowie umweltschonend zu reinigen und zu strukturieren. / 2022

    Sandstrahlen mit Licht

    Presseinformation (Nr. 12) - Fraunhofer IWS Dresden / 21. September 2022

    © René Jungnickel/Fraunhofer IWS

    Sandstrahlen war gestern. Präziser, günstiger und umweltschonender als es konventionelle Anlagen vermögen, eignen sich Laserstrahlen, um Oberflächen zu reinigen und zu strukturieren. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden hat dafür die Technologie »LIGHTblast« entwickelt und transferiert sie nun in die Zulieferindustrie des Automobilbaus, in die Halbleiterfertigung und in weitere Branchen.

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  • H2GO – Nationaler Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion / 2022

    Startschuss für das Wasserstoffzeitalter in der Lastenmobilität

    Presseinformation (Nr. 11) - Fraunhofer-Gesellschaft / 13. September 2022

    Brennstoffzellen wandeln an Bord eines Fahrzeugs Wasserstoff in Strom um.
    © Fraunhofer IWU

    Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing übergab heute in Berlin den Fördermittelbescheid über rund 80 Mio. Euro für »H2GO – Nationaler Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion«. H2GO bündelt die Aktivitäten von 19 Fraunhofer-Instituten mit dem Ziel einer signifikanten CO2-Reduzierung in der Lastenmobilität. Im Fokus stehen dabei Entwicklung und Rollout von industriellen Technologien zur wirtschaftlichen Produktion von Brennstoffzellen, vorrangig für den straßengebundenen Schwerlastverkehr. Die Gesamtkoordination des Forschungsverbundes mit den insgesamt fünf Teilverbünden liegt beim Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU.

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  • Therapeutische Modulation von Organfibrosen im Biochip-Format / 2022

    Fraunhofer-Projekt FibroPaths®: Wege für eine schnelle und sichere Entwicklung von Fibrose-Medikamenten

    Presseinformation (Nr. 10) - Fraunhofer IWS Dresden / 29. Juni 2022

    © Jan Weusthoff

    Mehr als 100 Millionen Menschen weltweit leiden an einer Organfibrose, einer krankhaften Vermehrung des Bindegewebes von Organen wie Lunge, Herz oder Leber. Eine ursächliche Behandlung ist zurzeit kaum möglich. Der ungedeckte medizinische Bedarf ist unter anderem auf unzureichende und wenig prädiktive Krankheitsmodelle für die Fibroseforschung zurückzuführen. Koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM haben sich vier Fraunhofer-Institute im Projekt FibroPaths® zusammengetan, um eine schnelle und sichere Entwicklung antifibrotischer Medikamente zu ermöglichen.

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  • Institute der Landeshauptstadt bieten buntes Programm beim Blick in ihre Labore / 2022

    Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften 2022 macht bei Fraunhofer Halt

    Presseinformation (Nr. 9) - Fraunhofer IWS Dresden / 27. Juni 2022

    Zur Langen Nacht der Wissenschaften (LNDWDD) öffnen die Dresdner Fraunhofer-Institute ihre Pforten für die Allgemeinheit. Am Fraunhofer-Institutszentrum (IZD) erwartet die Besuchenden am 8. Juli 2022 ein buntes Programm von fliegenden Elektronen und 3D-Druck in Aktion über Erklärungen zum Wasserstoffweg und einen VR-Blick in die Rissbildung von Eisenbahnschienen bis hin zu einem Elefanten, der auf Oberflächen rutschen kann wie auf Eis. Anlässlich des 30-jährigen Wirkens der Fraunhofer-Gesellschaft in der sächsischen Landeshauptstadt stattet Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit einer Gästegruppe dem Standort an der Winterbergstraße einen offiziellen Besuch ab.

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  • Bund fördert Trockenbeschichtungstechnologie des Fraunhofer IWS in Millionenhöhe / 2022

    DRYtraec® soll Technologieplattform werden

    Presseinformation (Nr. 8) - Fraunhofer IWS Dresden / 12. Mai 2022

    © Fraunhofer IWS

    Der am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS entwickelte Beschichtungsprozess DRYtraec® erlaubt die trockene Herstellung von Batterieelektroden ohne toxische organische Lösemittel oder Wasser. Vor allem der platz- und energieintensive Trocknungsschritt der konventionellen nasschemischen Beschichtungsverfahren entfällt komplett. Neben Umweltschutzaspekten ergibt sich ein enormes Potenzial zur Kostenreduktion in der Batteriezellproduktion. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert nun ein Vorhaben mit 3,7 Millionen Euro, das die Trockenbeschichtungstechnologie zu einer gesamtheitlichen Technologieplattform ausbauen wird.

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  • Messsystem eröffnet neue Perspektiven für die Additive Fertigung / 2022

    POWDERscreen überwacht Pulverströme in die Laserschmelze

    Presseinformation (Nr. 7) - Fraunhofer IWS Dresden / 14. April 2022

    © Christoph Wilsnack/Fraunhofer IWS

    Additive Fertigungsverfahren spielen im Automobilbau, der Raumfahrt und weiteren Branchen eine wachsende Rolle: Wenn komplex geformte Bauteile beziehungsweise Unikate herzustellen sind, setzen immer mehr Unternehmen auf den industriellen 3D-Druck. Allerdings können die Einlaufkurven gerade bei Kleinserien noch recht lang und die Ausschussquoten anfangs groß sein. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden entwickelt daher moderne Mess- und Regeltechnik, mit der sich additive Verfahren viel effektiver als bisher einsetzen lassen, zum Beispiel für hochautomatisierte Fertigungsstrecken. Dazu gehört der POWDERscreen – ein einzigartiges Pulvermessgerät für das Laserauftragschweißen. Das Fraunhofer IWS demonstriert dieses innovative System im Mai 2022 während der »3. Fachtagung Werkstoffe und Additive Fertigung« im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

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  • Fraunhofer IWS entwickelt effiziente, schnelle und nachhaltige Beschichtungen für Industriebauteile / 2022

    HICLAD® sorgt mit Hochleistungslaser für resilientes Laserauftragschweißen

    Presseinformation (Nr. 6) - Fraunhofer IWS Dresden / 07. April 2022

    © ronaldbonss.com/Fraunhofer IWS

    Hochleistungsdiodenlaser mit Leistungen von zehn Kilowatt und mehr eröffnen neue Anwendungsszenarien für das Laserauftragschweißen. Möglich werden damit besonders nachhaltige und ressourcensparende Beschichtungen zum Beispiel im Automobilbau, Maschinenbau und in weiteren Branchen. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS inzwischen Anwendungen und konkrete Verfahren unter dem Label »HICLAD®« für diese Industrielaser-Klasse zur Praxisreife geführt. Diese präsentiert das Dresdner Institut mit dem Projektpartner Laserline auf der Messe »LASER World of PHOTONICS« Ende April in München.

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