Presseinformationen

Wir informieren Sie über spannende Themen aus der Forschung und Entwicklung. Sie können unsere Presseinformationen honorarfrei abdrucken, ebenso wie die beigefügten Bilder. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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  • Fraunhofer IWS präsentiert laserunterstütztes Beschichtungsverfahren für rotationssymmetrische Bauteile / 2026

    Laserdirektplattieren senkt Taktzeit und Kosten für »dicke« Metallbeschichtungen

    Presseinformation (Nr. 6) – Fraunhofer IWS  / 25. März 2026

    © Christoph Wilsnack/Fraunhofer IWS

    Forschende des Fraunhofer IWS haben mit dem neuen Verfahren »Laserdirektplattieren« eine laserbasierte Technologie entwickelt, die metallische Schichten schneller, energieeffizienter und kostengünstiger erzeugt als bisherige Verfahren. Dabei wickelt das Team ein bandförmiges Metall spiralförmig auf rotationssymmetrische Bauteile und fügt es lokal mit Laserenergie stoffschlüssig mit dem Grundkörper. Das Grundmaterial bleibt fest, die Oberfläche glatt und nahezu nacharbeitsfrei. Anwender reduzieren Taktzeiten, Energiebedarf und Prozesskosten deutlich.

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  • KI-gestützte Messtechnik zur Qualitätskontrolle von Faserverbundprofilen im Prozess integriert / 2026

    Echtzeitmessung senkt Ausschuss bei Kunststoffprofilen

    Presseinformation (Nr. 05) – Fraunhofer IWS Dresden / 18. März 2026

    Fraunhofer IGCV/Fraunhofer IWS

    Eine neue Messtechnik soll Ausschussraten bei Faserverstärkten Kunststoffprofilen (FVK) deutlich senken und mittelständischen Unternehmen eine wirtschaftliche Prozesskontrolle in Echtzeit ermöglichen. Forschende entwickelten sie im Projekt »PulLoop« unter Leitung des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien AZOM. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IGCV haben sie ein integrierbares Messsystem geschaffen, das die Produktqualität direkt in der laufenden Fertigung funktional, wirtschaftlich und schnell implementierbar überwacht

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  • »BioSlide« stärkt Kompetenz für nachhaltige Supraschmierung am Fraunhofer IWS / 2026

    Gleitsysteme am Reibungsminimum

    Presseinformation (Nr. 4) – Fraunhofer IWS  / 11. März 2026

    © Jürgen Jeibmann/Fraunhofer IWS

    Reibung bestimmt Energieverbrauch, Verschleiß und Lebensdauer technischer Systeme. Mit dem Forschungsprojekt BioSlide untersucht das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, wie sich Gleitsysteme nachhaltiger und energieeffizienter auslegen lassen. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm BioKreativ 4 mit rund 3,3 Millionen Euro geförderte Projekt ermöglicht den Aufbau einer neuen interdisziplinären Nachwuchsgruppe. Diese befasst sich mit biobasierten Werkstoffen, Schmierstoffen und Supraschmierung.

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  • Kreislaufwirtschaft – Papierverpackungen besser recyceln / 2026

    Papierverpackungen ohne Klebstoffe verschließen

    Presseinformation (Nr. 3) – Fraunhofer IWS  / 02. März 2026

    © Fraunhofer IVV/Fraunhofer IWS

    Papierverpackungen bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber ihren Pendants aus Kunststoff: Sie zeichnen sich durch eine hohe Recyclingquote, geringere CO₂-Emissionen und niedrigere Entsorgungskosten aus. Allerdings lassen sie sich bislang nicht ohne zusätzliche Klebstoffe oder Kunststoffschichten verschließen – ein Nachteil für Herstellungs- und Recyclingprozesse. Im Projekt PAPURE entwickeln vier Fraunhofer-Institute ein laserbasiertes Verfahren, das komplett klebstofffreie Papierverpackungen ermöglicht.

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  • ICON-Projekt »UltraGRAIN« demonstriert lokale Gefügebeeinflussung mit Potenzial für maßgeschneiderte Produkte / 2026

    Mikrostruktur auf Abruf für die additive Fertigung

    Presseinformation (Nr. 2) – Fraunhofer IWS  / 27. Februar 2026

    © Fraunhofer IWS

    UltraGRAIN steuert die Kornstruktur metallischer Bauteile direkt im additiven Prozess. Das internationale ICON-Forschungsprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft mit australischen Partnern hat gezeigt, dass sich Gefügestrukturen während des laserbasierten Auftragschweißens gezielt und lokal einstellen lassen. Beteiligt waren das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, das Fraunhofer-Institut für Additive Produktionstechnologien IAPT sowie die RMIT University in Melbourne. Gefördert im Rahmen des Fraunhofer-ICON-Programms sowie durch australische Partner entwickelte das Konsortium einen skalierbaren Ansatz für die industrielle Anwendung. Das Projekt endete am 25. Februar 2026 mit einem Abschlusstreffen der Partner in Dresden.

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  • Fraunhofer IWS entwickelt reproduzierbare Prozesse für präklinische Tests und zukünftige Anwendungen / 2026

    Automatisierte Vitrifikation skaliert funktionale Gewebemodelle

    Presseinformation (Nr. 1) – Fraunhofer IWS  / 20. Januar 2026

    © Fraunhofer IWS

    Funktionale Gewebemodelle gewinnen für Wirkstoffentwicklung, Toxikologie und regenerative Medizin stark an Bedeutung. Ihre Kryokonservierung gilt jedoch als aufwendig, fehleranfällig und schwer skalierbar. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS hat gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten eine automatisierte Plattform entwickelt, die Vitrifikation standardisiert und reproduzierbar macht. Im Vorhaben »COLDIMPACT« aus der Fraunhofer-Vorlaufforschung »Prepare« entstehen industrienahe Prozesse, die manuelle Einzelarbeit ablösen und den Transfer in Anwendung und Produktion vorbereiten.

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  • Fraunhofer IWS eröffnet Partnern den Weg von der Idee zur industrierelevanten Batteriezelle / 2025

    DRYplatform eröffnet: Batterieforschung bekommt Leuchtturm-Infrastruktur

    Presseinformation (Nr. 14) – Fraunhofer IWS  / 04. November 2025

    © Martin Förster/Fraunhofer IWS

    Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS hat am 3. November 2025 im Rahmen des Dry Coating Forums die Technologieplattform »DRYplatform« offiziell eröffnet. Geladene Gäste begleiteten die feierliche Zeremonie mit einer symbolischen Banddurchtrennung. Bereits zuvor hatten knapp 200 Fachleute beim Forum über Potenziale und industrielle Perspektiven der Trockenbeschichtung für die Batterieproduktion diskutiert – rund 80 Prozent davon aus Unternehmen. Die neu geschaffene Forschungsumgebung gilt als Leuchtturmprojekt des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), das den Aufbau mit 3,7 Millionen Euro förderte.

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  • Neue Forschungsansätze für ultraleichte Lithium-Schwefel-Batterien / 2025

    Batterie der Zukunft: Festkörperchemie für Hochenergiebatterien

    Presseinformation (Nr. 13) – Fraunhofer IWS  / 30. Oktober 2025

    © Martin Förster/Fraunhofer IWS

    Lithium-Schwefel-Batterien gelten als aussichtsreiche Alternative zu etablierten Lithium-Ionen-Systemen. Um bestehende technologische Hürden dieser Zellchemie zu überwinden, erforscht das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS gemeinsam mit Partnern eine neue Zellarchitektur mit reduziertem Elektrolytanteil und angepasster Festkörperchemie. Ziel ist es, praxisrelevante Zellkonzepte zu entwickeln, die hohe Energiedichten mit verbesserter Zyklenstabilität und gesteigerter Sicherheit kombinieren. Die Projekte »AnSiLiS«, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), und »TALISSMAN«, finanziert über das Horizon-Europe-Programm der EU, bilden den strukturellen Rahmen für diese Forschung. Ziel ist eine Festkörper-Lithium-Schwefel-Zelle, die bei vergleichbarem Energieinhalt deutlich leichter ausfällt als bisherige Batterien.

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  • EU und Freistaat fördern Aufbau des Netzwerks SAXFUSION mit 2,4 Millionen Euro / 2025

    Sachsen bündelt Kompetenzen rund um die Kernfusion

    Presseinformation (Nr. 12) – Fraunhofer IWS Dresden/HZDR/CASUS / 07. Oktober 2025

    © HZDR/André Wirsig

    Sachsen etabliert mit SAXFUSION erstmals ein landesweites Kompetenznetzwerk zu Zukunftstechnologien für die Kernfusion. Ziel ist es, diese als saubere, sichere und grundlastfähige Energiequelle technologisch voranzubringen, strategisch Kompetenzen aufzubauen und die Ergebnisse für Industrie und Gesellschaft nutzbar zu machen. Koordiniert wird das Vorhaben durch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Die Co-Projektleitung übernimmt das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS. Weitere namhafte sächsische Forschungsinstitutionen beteiligen sich. Zudem bindet SAXFUSION über Kooperationen internationale Großprojekte und Industriepartner ein. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen fördern das Vorhaben mit rund 2,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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  • Fraunhofer IWS bietet skalierbare Plattform für neue Laseranwendungen / 2025

    EDcut verbindet Prozessexpertise mit Systemtechnik

    Presseinformation (Nr. 11) – Fraunhofer IWS Dresden / 09. September 2025

    © René Jungnickel/Fraunhofer IWS

    EDcut dient als Entwicklungsplattform für laserbasierte Schneidprozesse mit hoher Dynamik. Forschende am Fraunhofer IWS kombinieren dafür präzise Systemtechnik mit langjähriger Prozessexpertise. Ziel ist es, neue industrielle Anwendungen zu erschließen und gemeinsam mit Partnern technologiebasierte Lösungen zu entwickeln – von der Machbarkeitsstudie bis zur Systemintegration. Das Dresdner Institut stellt die Plattform auf der Fachmesse »Schweißen und Schneiden« vom 15. bis 19. September 2025 in Essen vor.

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