Ausbildungsangebote

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik

Das Fraunhofer IWS bildet regelmäßig Mechatroniker (m/w) und  Werkstoffprüfer (m/w) aus.

Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVöD).

Mechatroniker/in

Ausbildungsdauer

  • 3 1/2 Jahre

Arbeitsgebiete

Mechatroniker/innen bauen aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Bestandteilen komplexe mechatronische Systeme wie z. B. Roboter für die industrielle Produktion.

Sie stellen die einzelnen Komponenten her und montieren sie zu Systemen und Anlagen. Die fertigen Anlagen nehmen sie in Betrieb, programmieren sie oder installieren zugehörige Software.

Mechatroniker/innen richten sich nach Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen und prüfen die Anlagen sorgfältig, bevor sie diese an ihre Kunden übergeben. Außerdem halten sie mechatronische Systeme instand und reparieren sie.

Voraussetzung

Kenntnisse in Mathematik sind unabdingbar, da man z. B. Messwerte erheben, verstehen und auswerten muss. Informatikkenntnisse sind für den Umgang mit Hard- und Softwarekomponenten sowie bei Konfigurationsarbeiten ebenfalls wichtig, sowie gute Noten in Physik, Deutsch und Englisch.

Zusammenarbeit

  • erfolgt mit der Metall- und Elektroausbildung GmbH, Zum Alten Dessauer 1, 01723 Kesselsdorf

Berufsschule

  • Berufliches Schulzentrum für Elektrotechnik, Strehlener Platz 2, 01219 Dresden

Werkstoffprüfer/in

Ausbildungsdauer

  • 3 1/2 Jahre

Die Ausbildung erfolgt im Schwerpunkt

  • Metalltechnik

Berufliche Fähigkeiten

Während Ihrer Ausbildung lernen Sie, selbständig metallische Werkstoffe zu untersuchen und ihre Eigenschaften durch technologische Prozesse zu verändern. Sie erwerben Grundfertigkeiten in der Metallbearbeitung.

Die genaue Kenntnis der vorangegangenen Produktions- und Bearbeitungsschritte und fundiertes Wissen über den Werkstoff verleihen Ihnen die Fähigkeit, Fehler zu entdecken, zu analysieren und sichere Hinweise zur Vermeidung von Fehlerquellen zu geben.

Die Prüfverfahren, die Sie anwenden unterliegen in Durchführung, Ergebnisdarstellung und Qualitätssicherung in der Regel vorgegebenen Normen oder anderen Regelwerken.

Arbeitsgebiete

Schwerpunkt Metalltechnik: Sie untersuchen vorgegebene metallische oder nichtmetallische Materialien auf innere und äußere Fehler und überwachen die gleichbleibende Qualität von Produkten. Nach Schadensfällen ermitteln sie mögliche Ursachen des Werkstoffversagens. Mit den "zerstörenden" und "zerstörungsfreien" Prüfverfahren bestimmen Sie Materialeigenschaften, wie z. B. Härte, Festigkeit, Verformbarkeit oder Zähigkeit.

Bei diesen Tätigkeiten stehen Ihnen je nach Laborausstattung die modernsten Prüfgeräte zur Verfügung. Unter dem Metallmikroskop untersuchen Sie den Feinaufbau, die innere Struktur von Metallen. Die genaue Dokumentation der Messergebnisse gehört ebenfalls zu Ihrem Tätigkeitsfeld.

Voraussetzung

  • gute Noten in Mathematik, Physik, Deutsch und Englisch

Zusammenarbeit

  • erfolgt im Wechsel mit der Metall- und Elektroausbildung gGmbH, Kesselsdorf und der Berufsschule (Staatliche Berufsschule für Keramik II, Selb bzw. Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft „Julius Weißbach“, Freiberg)