JSPS Award für Prof. Dr. Stefan Kaskel

Presseinformation (Nr. I) - Fraunhofer IWS / 2.2.2016

Prof. Dr. rer. nat. habil. Stefan Kaskel, Professor für Anorganische Chemie der Technischen Universität Dresden und Leiter des Geschäftsfeldes Chemische Oberflächen- und Reaktionstechnik am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden erhält für seine wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Energiespeichermaterialien den Award der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS). Mit dem Preis verbunden ist ein Forschungsaufenthalt am National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) in Osaka (Japan).

Prof. Dr. Stefan Kaskel
© Foto Fraunhofer IWS Dresden / Jürgen Jeibmann

Prof. Dr. Stefan Kaskel

Am Fraunhofer IWS hergestellte Pouchzelle
© Foto Fraunhofer IWS Dresden

Am Fraunhofer IWS hergestellte Pouchzelle

Prof. Kaskel ist seit 2004 in Dresden tätig und leitet seit 2008 das Geschäftsfeld Chemische Oberflächen- und Reaktionstechnik am Fraunhofer IWS Dresden. Poröse und nanostrukturierte Kohlenstoffmaterialien mit spezifischen Oberflächen sind seit vielen Jahren sein Arbeitsgebiet. Die Kompetenzen der TU Dresden auf diesem Feld wurden gemeinsam mit dem Fraunhofer IWS kontinuierlich ausgebaut. Heute spielen poröse und nanostrukturierte Kohlenstoffmaterialien mit spezifischen Oberflächen über 3000 m2/g eine Schlüsselrolle in der Entwicklung neuartiger Energiespeichersysteme.

Insbesondere bei der Entwicklung der Lithium-Schwefel-Batterie sind poröse Kohlenstoffmaterialien ein Schlüssel für den Erfolg. Hier sind die Dresdner Forscher inzwischen weltweit führend. Ihre Lithium-Schwefel-Prototypzellen erreichen Energiedichten > 350 Wh/kg.

Das Preisgeld ermöglicht Prof. Kaskel im Rahmen eines vierwöchigen Forschungsaufenthaltes die Zusammenarbeit mit Prof. Qiang Xu, einem führenden Experten im Bereich der chemischen Materialforschung am National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) in Osaka (Japan).