Zentrum Energieeffizienz

Energieeffizienz – Da geht noch was!

Der sparsame Umgang mit Energie und die Weiterentwicklung ressourcenschonender Technologien ist ein zentrales Anliegen des Fraunhofer IWS. Seit seiner Gründung hat das Institut eine Vielzahl von Technologien zur Industriereife entwickelt, die den Unternehmen und der Gesellschaft zum Teil erhebliche Energieeinsparungen ermöglichten. So konnte z. B. durch die Entwicklung einer neuartigen lokal wirkenden Wärmebehandlungstechnologie der energetische Wirkungsgrad von Dampfturbinen gesteigert werden.

Die Einführung der im IWS entwickelten Technologie zum Laserstrahlschweißen im Unterrumpfbereich verschiedener Airbusmodelle ermöglicht eine deutliche Verringerung des Strukturgewichts. Beim A340-600 werden dadurch rund 100 Kilogramm eingespart. Für Primärstrukturen werden die durch Laserstrahlschweißen erzielten Gewichtseinsparungen auf ca. 10 Prozent beziffert.

Auch in der Massenproduktion von Getriebekomponenten für Autos ist das Laserstrahlschweißen nahezu unverzichtbar geworden. Einsparungen im Kraftstoffverbrauch und eine bessere Energiebilanz sind zu erzielen. Reibungsmindernde Schichten des IWS auf Motorkomponenten sind ein anderer Weg, den Kraftstoffverbrauch weiter zu verringern. Die IWSTechnologie ist gemeinsam mit der Anlagentechnik zur Diamor ®-Abscheidung auf dem besten Weg zu einer breiten industriellen Nutzung.

Um den Ausbau der Region Dresden für das Zukunftsthema Energieeffizienz über die bestehenden institutionellen Grenzen hinaus voranzutreiben und Innovationen für die ansässige Wirtschaft zu beschleunigen, wurde im Jahre 2009 das »Dresdner Innovationszentrum Energieeffizienz DIZEEFF« gegründet und vom IWS koordiniert.

Im DIZEEFF bearbeiteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden und der Dresdner Fraunhofer-Institute in zahlreichen Projekten gemeinsam Forschungsaufgaben in den Bereichen Hochleistungssolarzellen, Brennstoffzellen, Hochtemperaturenergietechnik, Leichtbau und energieeffiziente Fertigung sowie energiesparende Displays.

Aktuelle Entwicklungsarbeiten des IWS fokussieren sich unter anderem auf die Rückgewinnung von Energie durch thermoelektrische Generatoren sowie die Reduzierung der magnetischen Verluste von Elektromotoren.