Integrierte Härterei

Härten eines Kurvenbauteils mit dem Hochleistungs-Diodenlaser
© Fraunhofer IWS Dresden
Härten eines Kurvenbauteils mit dem Hochleistungs-Diodenlaser

Das Forschungsprojekt "Integrierte Härterei" hatte zum Ziel, das notwendige partielle Härten von Großwerkzeugen in die Systeme zur mechanischen Bearbeitung zu integrieren.

Die Herstellung von Großwerkzeugen und Vorrichtungen für den Karosseriebau der Automobilindustrie ist ein Beispiel, bei dem der Bedarf von flexibel einsetzbaren, automatisierbaren, verzugsarmen und in die spanende Bearbeitung integrierbaren Randschichthärteverfahren besonders deutlich wird. Ziel ist es hier, die Herstellungskosten der Werkzeuge zu senken und gleichzeitig deren Standzeit zu erhöhen.

Um die universelle Einsetzbarkeit der Integrierten Härterei zu untersuchen, wurden drei verschiedene Demonstratoren aufgebaut und erprobt. Sie stellen jeweils eine mögliche Variante der Umsetzung des Konzeptes "Integrierte Härterei" dar. Von der kompletten Integration in die Fräsmaschine über die paralleles Arbeiten ermöglichende Integration in das automatisch arbeitende Palettenwechselsystem bis hin zur lose in den Fertigungsfluss integrierten Robotervariante. Steuerungsseitig werden zwei konzeptionell unterschiedlichen Systeme wie CNC für Werkzeugmaschinen und Steuerung für Handlingsysteme wie Knickarmroboter berücksichtigt.