Entwicklung Testung und Etablierung von Messtechnik und Monitoring für die automatisierte Zellkultur

Modulares Fluoreszenzmessgerät
© Fraunhofer IWS Dresden
Modulares Fluoreszenzmessgerät
Fluoreszenzsignal der diffusionsbedingten Konzentrationsänderung von Fluorescinnatrium hinter einer Alginatmembran
© Fraunhofer IWS Dresden
Fluoreszenzsignal der diffusionsbedingten Konzentrationsänderung von Fluorescinnatrium hinter einer Alginatmembran

Flexible, miniaturisierte Lösungen zur hochsensitiven Messung von Fluoreszenzsignalen sind die Grundlage für die erfolgreiche fluoreszenzbasierte Überwachung chemischer und biochemischer Reaktionen sowie biologischer Vorgänge wie Wachstum und Zelldifferenzierung. Das modulare Fluoreszenzmessgerät ist mit seiner geringen Größe von nur 90 x100 x 25 mm3 das ideale Werkzeug für solche Aufgaben. Durch die geringe Fokusgröße des Moduls ist die Fluoreszenzmessung in sehr kleinen Volumina (bis zu 1 µL) und geringen Konzentrationen (bis zu 6*10-16 mol/mL für Calcein) problemlos möglich.


Funktionsprinzip

  • Messung der Fluoreszenz


Technische Daten

  • Wellenlängencharakteristika:
    Anregung 1: 467 nm / Emission 1: 517 nm,
    Anregung 2: 590 nm / Emission 2: 602 nm
  • Lichtleistung schrittweise regelbar bis 1 W
  • Messdauer je nach Anwendung von 100 ms min bis zu 10 s
  • Nachweisgrenze für Calcein bei 6*10-16 mol/mL
  • Nachweisgrenze für EGFP bei 1,8*10-16 mol/mL
  • Mehrfachmessung mit definierten Intervallen möglich
  • Ansteuerung über LabVIEW oder C++ möglich


Anwendung

  • Überwachung fluoreszenzgefärbter oder selbstfluoreszierender Zellkulturen
  • Überwachung fluoreszenzbasierter Reportergenassays
  • Messung der Reaktionskinetik fluoreszierender Reaktanden


Hersteller

  • Fraunhofer IWS / IOF