Dispenser-Drucktechnologie

3D-Druck macht's möglich: Ein erster Demonstrator eines gedruckten thermoelektrischen Generators windet sich geschmeidig um ein Musterbauteil.
© Fraunhofer IWS Dresden
3D-Druck macht's möglich: Ein erster Demonstrator eines gedruckten thermoelektrischen Generators windet sich geschmeidig um ein Musterbauteil.
Drucken der Kontakte mit dem Dispenserdrucker
© Fraunhofer IWS Dresden
Drucken der Kontakte mit dem Dispenserdrucker

Durch eine Verdrängerpumpe (Dispenser) oder einen Extruder wird durch eine Kanüle ein pastenförmiger Werkstoff auf ein Substrat aufgebracht. Der Aufbau eines dreidimensionalen Werkstückes erfolgt computergesteuert nach vorgegebenen Maßen und Formen (CAD). Das aufgebrachte Material wird getrocknet und, je nach eingesetztem Material, gesintert. Typische Werkstoffe sind Metalle, Halbleiter, Kunststoffe, Keramiken und Komposite. Durch simultanen Einsatz mehrerer Kanülen ist die Erstellung von funktionsangepassten Bauteilen aus mehreren Materialien möglich.

Grundlegende Vorteile gegenüber konventionellen abtragenden Verfahren sind die Vermeidung von Materialverlusten und die höhere Energieeffizienz, da das Material direkt in der benötigten Form aufgebracht wird.  Gegenüber dem Spritzgussverfahren besteht der Vorteil, dass das aufwendige Herstellen von Formen und das Formenwechseln entfallen.

Die erreichbare Auflösung liegt bei 75 µm in x- und y-Richtung sowie bei 25 µm in z-Richtung.