Presseinformationen 2020

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  • Fraunhofer IWS druckt Heizungen für die Raumfahrt / 2020

    Heiße Muster im kalten All

    Presseinformation (Nr. 6) - Fraunhofer IWS Dresden / 25. Juni 2020

    Nach dem Isolieren in einer thermischen Spritzanlage mit einer dünnen Keramikschicht werden die Heizelemente mit einer Dispersionsdruckmaschine aufgebracht, die den Windungen eines Flusses ähneln. Durchfließt später ein Strom das metallische Mäander, setzt es Wärme frei.
    © Fraunhofer IWS

    Satelliten und Raumschiffe zu bauen, ist alles andere als billig. Das liegt auch daran, dass kosmische Technik weit ausfallsicherer konstruiert sein muss als auf Erden. Im All können selbst minimale Probleme wie eine vereiste Batterie dramatische Folgen haben. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden hat daher nun für Airbus besondere zuverlässige dünne Keramik-Silber-Heizungen entwickelt. Diese lassen sich auf Rohre und andere kompliziert geformte Bauteile nahtlos und automatisiert aufdrucken.

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  • Dresdner Wissenschaftler entwickeln selbstreinigende Aluminium-Oberfläche / 2020

    Sauber ohne Chemie und Kraft

    Presseinformation (Nr. 5) - Fraunhofer IWS Dresden / 27. Mai 2020

    Selbstreinigende Oberflaechen
    © Fraunhofer IWS

    Wissenschaftler aus Dresden haben eine selbstreinigende Oberfläche entwickelt. Ein Projektteam der Technischen Universität Dresden und des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS strukturierte eine Aluminiumplatte mit einem Laserverfahren so, dass Wassertropfen über die Oberfläche rollen können und dadurch Schmutzpartikel entfernt werden – ganz ohne chemische Reinigungsmittel oder zusätzliche Kräfte. Den wissenschaftlichen Beweis für den selbstreinigenden Effekt veröffentlichten sie im Journal »Applied Surface Science«.

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  • Laserfunktionalisierte Oberflächen / 2020

    Flugzeugoberflächen schnell und umweltschonend enteisen

    Presseinformation (Nr. 4) - Fraunhofer IWS Dresden / 02. März 2020

    Mit Direct Laser Interference Patterning (DLIP) lassen sich komplexe, mäanderförmige Oberflächenstrukturen im Mikrometer- und Submikrometerbereich generieren, die das Anhaften von Eis verhindern oder stark reduzieren.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Eis auf Flugzeugoberflächen birgt potenzielle Gefahren: Der Kraftstoffverbrauch steigt, die Aerodynamik wird gestört und der erzeugte Auftrieb sinkt – die Funktionsfähigkeit des Flugzeugs wird beeinträchtigt. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS haben gemeinsam mit AIRBUS und der TU Dresden ein Laserverfahren entwickelt, das zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Zum einen fällt das Eis von alleine ab und zum anderen ist eine geringere Heizleistung beim Enteisen erforderlich. Mit der Direkten Laserinterferenzstrukturierung lassen sich Oberflächenstrukturen gestalten, die Anti-Icing effektiv ermöglichen.

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  • Zellveränderungen schneller erkennen

    Presseinformation (Nr. 3) - Fraunhofer IWS Dresden / 26. Februar 2020

    Mikroskopaufnahme gesunder Knorpelzellen.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    In einem kooperativen Forschungsprojekt der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ), des Fraunhofer-Anwendungszentrum für Oberflächentechnologien und Optische Messtechnik (AZOM) und des Forschungsinstituts Leder und Kunststoffbahnen (FILK) untersuchen Wissenschaftler, wie Veränderungen in Zellkulturen von Knorpel- und Weichgewebe detektiert werden können.

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  • Additiv gefertigtes Raketentriebwerk mit Aerospike-Düse für »Microlauncher«

    Presseinformation (Nr. 2) - Fraunhofer IWS Dresden / 12. Februar 2020

    Design-Demonstrator: Die additiv gefertigte Aerospike-Düse.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Microlauncher sind eine Alternative zu herkömmlichen Trägerraketen. Die mittelgroßen Transportsysteme können Nutzlasten bis 350 Kilogramm befördern, künftig sollen sie kleine Satelliten in den Weltraum bringen. Forscherinnen und Forscher am Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS haben gemeinsam mit Raumfahrtexperten der TU Dresden ein additiv gefertigtes Raketentriebwerk mit Aerospike-Düse für Microlauncher entwickelt. Der skalierte Prototyp aus Metall soll 30 Prozent weniger Treibstoff als konventionelle Triebwerke verbrauchen. Er wird am 12. Februar auf der Hannover Messe Preview und vom 20. bis 24. April 2020 auf der Hannover Messe präsentiert (Halle 16/Stand C18).

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  • Ehrung für Professor Christoph Leyens / 2020

    Dresdner Experte für Werkstofftechnik und Laseranwendungen wird Mitglied in der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V.

    Presseinformation (Nr. 1) - Fraunhofer IWS Dresden / 29. Januar 2020

    Der Dresdner Werkstoffexperte Christoph Leyens wurde von der renommierten RMIT University in Melbourne, Australien, zum »Adjunct Professor« ernannt.
    © Martin Förster

    Einstimmig hat die Mitgliederversammlung der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Lasertechnik e.V. (WLT) jüngst die Aufnahme von Prof. Christoph Leyens als neues Mitglied beschlossen. Als Direktor des Instituts für Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Dresden und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden verbindet der Wissenschaftler Werkstoff- Know-how mit Laserprozessen wie Schneiden, Fügen, Wärmebehandeln, Strukturieren, Beschichten und Additiver Fertigung.

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