Presseinformationen 2018

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  • EARTO-Preis für Mikrosystem des Fraunhofer IWS Dresden / 2018

    Weniger Tierversuche absehbar: Multiorgan-Chip ausgezeichnet

    Presseinformation (Nr. 13) - Fraunhofer IWS Dresden / 17.10.2018

    Auf dem Multiorgan-Chip simulieren mehrere technische Komponenten das Zusammenspiel von Blutkreislauf und Organen im menschlichen Körper. Dazu gehören eine Pumpe (1), eine Speicherkammer für Blut und Wirkstoff (2), Kammern für Organe und Gewebe (3) sowie Ventile (4), die den unterschiedlich starken Blutzufluss zu verschiedenen Organen nachbilden.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden haben einen sogenannten »Multiorgan-Chip« entwickelt. Dieses nun in Brüssel mit einem »EARTO Innovation Award« ausgezeichnete Mikrosystem aus dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden simuliert den Blutkreislauf und die Organe von Tieren oder Menschen.

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  • Fraunhofer IWS Dresden druckt mit Polymer-Tinte elektronische Schichten / 2018

    Mikro-Energiesammler für das Internet der Dinge

    Presseinformation (Nr. 12) - Fraunhofer IWS Dresden / 10.10.2018

    Dr. Roman Tkachov begutachtet an einem Dispensdrucker im Fraunhofer IWS Dresden eine Folie, die er mit zwei verschiedenen leitenden Polymeren bedruckt hat. »PEDOT:PSS« ist ein Polymer mit positiven Ladungsträgern (»p-leitend«), während »Poly(Kx[Ni-itto])« negative Ladungsträger transportiert (»n-leitend«). Dies zeigt auch: Die Polymere des IWS lassen sich mit Standard-Techniken wie Druckern oder Rotationsbeschichtung verarbeiten.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Dünne organische Schichten können Maschinen und Geräten neue Funktionen verleihen. Zum Beispiel ermöglichen sie winzig kleine Energierückgewinner. Die sollen in Zukunft auf Rohren oder anderen Oberflächen angebracht werden, um bisher vergeudete Abwärme in Strom umzuwandeln. Experten vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden verwenden dafür Tinte auf der Basis von leitfähigen Polymeren.

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  • Leyens übernimmt alleinige Führung des Fraunhofer IWS Dresden / 2018

    Institutsleiter Beyer feierlich verabschiedet

    Presseinformation (Nr. 11) – Fraunhofer IWS Dresden / 1.10.2018

    (Dresden, 01.10.2018) Nach 21 Jahren am Fraunhofer IWS und an der TU Dresden verabschiedet sich Prof. Ralf Eckhard Beyer in den Ruhestand. In dieser Zeit baute der international anerkannte Laserexperte nicht nur erfolgreich das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS auf, sondern begleitete auch als Dekan der Fakultät Maschinenwesen der Technischen Universität Dresden in die Exzellenz. Während eines emotionalen Ehrenkolloquiums mit Wegbegleitern, Mitarbeitern und Freunden reichte er die symbolische Kapitänsmütze an Prof. Christoph Leyens weiter, der fortan als alleinige Spitze des Fraunhofer IWS fungiert.

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  • Fraunhofer IWS Dresden und Autoindustrie testen kraftstoffsparende Lasermuster in Motoren / 2018

    Mikro-Fischgräten gegen Auto-Spritdurst

    Presseinformation (Nr. 9) – Fraunhofer IWS Dresden / 12.9.2018

    Ultrakurze Laserpulse erzeugen Mikromuster in Motorenteilen wie z. B. Kolbenringen und vermindern somit Reibung (r.). Die Technologie des Fraunhofer IWS soll Verschleiß und Reibung reduzieren und Sprit einsparen.
    © Shutterstock / Fraunhofer IWS Dresden

    (Dresden, 12.09.2018) Dresdner Fraunhofer-Ingenieure wollen den Spritverbrauch von Autos um über ein Zehntel senken. Dafür erzeugen sie mit ultrakurzen Laserpulsen sehr feine und reibungsmindernde Fischgrätenmuster in Motoren.

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  • Schluss mit Reinigen: Fraunhofer IWS Dresden, TU Dresden und Airbus erzeugen wasser- und schmutzabweisende Nanostrukturen auf Flugzeugoberflächen / 2018

    Laser mustern Lotuseffekt auf Flugzeuge

    Presseinformation (Nr. 8) – Fraunhofer IWS Dresden / 8.8.2018

    Alfredo Aguilar, Wissenschaftler im Team Oberflächenfunktionalisierung am Fraunhofer IWS, bedient das weltweit größte 3D-DLIP-System, das seinen Standort an der TU Dresden hat.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    (Dresden, 08.08.2018) Filigrane Gravuren auf Außenflächen von Flugzeugen sollen sicherstellen, dass die Luftströmung glatt bleibt und so den Luftwiderstand des Flugzeugs gering hält. Dafür haben Ingenieure am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, an der Technischen Universität Dresden und bei Airbus ein Laserverfahren entwickelt, das strukturierte Oberflächen mit hohem Durchsatz erzeugt, das die Oberflächenkontamination erschwert.

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  • Sächsische Staatsminister stellten ihre Ideen am Fraunhofer IWS Dresden vor / 2018

    Masterplan Energieforschung liefert Handlungsempfehlungen für Wissenschaft und Wirtschaft

    Presseinformation (Nr. 7) – Fraunhofer-Gesellschaft, Fraunhofer IWS / 4.7.2018

    (Dresden, 03.07.2018) Dr. Eva-Maria Stange, sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sachsens sowie Mandy Schipke, Vorstandsvorsitzende von Energy Saxony, stellten den »Masterplan Energieforschung« am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden vor. Mit dem Werk »Energieforschung in Sachsen« analysiert die Staatsregierung Stärken und Schwächen dieses Forschungsthemas und bietet eine ganzheitliche Strategie, die von der Grundlagenforschung bis zur Industriereife der gewonnenen Erkenntnisse reicht.

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  • Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2018: Verbesserte Effizienz von Flugzeugtriebwerken

    Presseinformation (Nr. 6) - Fraunhofer-Gesellschaft, Fraunhofer IWS / 15.5.2018

    Professor Frank Brückner und Mirko Riede (v.l.n.r), entwickelten Mikrostrukturen, mit denen sich unter anderem die Lebensdauer der Wärmedämmschichten verlängern lässt.
    © Fraunhofer / Juergen Loesel

    Dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS ist es gelungen, die Standfestigkeit von temperaturbelasteten Flugzeugtriebwerksteilen zu erhöhen. Das trägt dazu bei, dass der Kerosinverbrauch sinkt und CO2-Emissionen reduziert werden. In Kombination mit weiteren Maßnahmen ergeben sich erhebliche Kosteneinsparungen im Flugbetrieb. Das Forschungsprojekt entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Triebwerkspezialisten Rolls-Royce. Erste Triebwerke mit der neuen Technologie sind bereits im Einsatz.

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  • IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge / 2018

    Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

    Presseinformation (Nr. 5) - Fraunhofer IWS / 23.4.2018

    Demonstrator: Ronde mit mittig flach geschweißter FSW-Naht.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren weiterentwickelt, um moderne Leichtbau-Teile für Flugzeuge zu schweißen und zu formen. Diese Technologie stellen sie vom 25. bis zum 29. April 2018 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin vor.

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  • Fraunhofer IWS Dresden präsentiert neue COAXwire-Laser-Bearbeitungsköpfe zur Hannover Messe und ILA Berlin / 2018

    Koaxiales Draht-Auftragschweißen in nächster Generation

    Presseinformation (Nr. 4) - Fraunhofer IWS / 17.4.2018

    Die COAXwire mini ermöglicht die Herstellung filigraner Bauteiler mittels feinen Schweißdrähten.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Die nächste Generation der Laser-Draht-Bearbeitungsoptik COAXwire steht in den Startlöchern. Auf der Hannover Messe und der ILA Berlin zeigt das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden zwei Varianten seiner koaxialen Drahtoptik. Eine völlig neu entwickelte miniaturisierte Version ermöglicht die Hochpräzisions-Bearbeitung von komplexen Bauteilen mit Feindraht. In einer Makro-Ausführung lässt sich der Kopf mit einem Heißdraht-Modul ausrüsten.

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  • Schnelles stoffschlüssiges Fügen von Metall und Thermoplast / 2018

    Kleben ohne Klebstoff

    Presseinformation (Nr. 3) - Fraunhofer IWS / 20.2.2018

    Um das HPCI-Verfahren für den industriellen Einsatz fit zu machen, entwickelten die Wissenschaftler eine Fügezange, die sich beispielsweise anstelle einer Punktschweißzange an einem Roboterarm montieren lässt.
    © Fraunhofer IWS Dresden

    Ein neues Verfahren zum Fügen von Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden entwickelt. Das thermische Direktfügen verpresst laserstrukturiertes Metall mit thermoplastischen Bauteilen und erwärmt diese lokal. Dadurch schmilzt der Thermoplast, dringt in die Strukturen ein und haftet an der Oberfläche. Eine eigens entwickelte Fügezange erzeugt binnen Sekunden robuste Verbindungen. Das Verfahren »HeatPressCool-Integrative« (HPCI) eignet sich, um aufwändige Klebeprozesse zu ersetzen.

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