Klein- und großflächige holographische Dekore

Mikrostrukturierte Polymeroberfläche mit unterschiedlichen Farbeffekten (Strukturperioden: 1 - 2 µm). Das dekorative Element "Frauenkirche" wurde über die systematische Variation der Strukturperioden innerhalb des Bildes erstellt.
© Fraunhofer IWS Dresden
Mikrostrukturierte Polymeroberfläche mit unterschiedlichen Farbeffekten (Strukturperioden: 1 - 2 µm). Das dekorative Element "Frauenkirche" wurde über die systematische Variation der Strukturperioden innerhalb des Bildes erstellt.
Großflächig aufgebrachte Hologramme auf Nickel
© Fraunhofer IWS Dresden
Großflächig aufgebrachte Hologramme auf Nickel

Am Fraunhofer IWS wird die Topographie verschiedenster Metall- und Polymeroberflächen gezielt unter Verwendung der Direkten Laserinterferenzstrukturierung im Mikro- bzw. Submikrometerbereich gestaltet. Dabei kann innerhalb einer Fläche die Struktur systematisch variiert werden, um so die Komplexität der Topographie zu erhöhen. Diese Oberflächen finden u.a. bei Produktindividualisierung sowie -schutz Anwendung.

Der wesentliche Vorteil gegenüber marktüblichen Methoden, wie z.B. Sicherheitshologrammetiketten, ergibt sich hierbei durch das direkte Aufbringen der Strukturen auf dem Produkt. Diese Oberflächenstrukturen können im Nachhinein nur mit mechanischem Aufwand wieder entfernt werden. Somit bieten sie dem Käufer die Möglichkeit, die Echtheit des Fabrikates zu überprüfen bzw. wird Fälschung verhindert.

Als Vorlage für das individuelle Element werden typische Bildformate wie Bitmaps verwendet und mit einer am Fraunhofer IWS eigens entwickelten Software in die benötigten Lasersteuerungsinformationen umgewandelt. Die dabei realisierten DLIP-Pixel können in ihrer Geometrie, -breite und -form variiert werden, so dass hochkomplexe und flexible Strukturvariationen möglich sind.