Anwendungen poröser Materialien

Anwendungen poröser Materialien

Hochporöse Materialien zur selektiven und spezifischen Adsorption von Gasen
© Fraunhofer IWS Dresden

Hochporöse Materialien zur selektiven und spezifischen Adsorption von Gasen

Die Abtrennung von (Spuren-) Bestandteilen aus Gasen lässt sich oftmals durch eine adsorptive Gasreinigung kostengünstig realisieren. Dazu werden poröse Materialien wie z. B. Aktivkohlen, Zeolithe oder auch neuartige Hybridmaterialien wie z. B. metallorganische Gerüstverbindungen (Metal-Organic Frameworks - MOFs)  verwendet. Bedingt durch ihre Struktur bzw. chemische Beschaffenheit sind diese Materialien in der Lage, selektiv Gase (z.B. Verunreinigungen) aufzunehmen und aus dem Gasstrom zu entfernen.

Zur Anwendung kommen solche Adsorptionsfilter z. B. in Dunstabzugshauben zur Geruchsminderung, als Atemfilter zur Abtrennung toxischer Luftbestandteile oder als industrielle Abluftfilter zur Reduzierung der Schadstoff- oder Geruchsstoffemission oder auch als Filtrationsmodule im Innenraumbereich für eine verbesserte Luftqualität.

Am Fraunhofer IWS besteht die Möglichkeit zur Entwicklung / Untersuchung adsorptiv oder katalytisch wirkender Filter, entsprechend den anwendungsrelevanten Erfordernissen.