Zentrum Thermische Oberflächentechnik

Thermische Oberflächentechnik - Einzigartig vielseitig

Seit vielen Jahren hat das IWS seine Kompetenzen im Bereich der Thermischen Oberflächentechnik weiterentwickelt. Mit einer in Europa einzigartigen Verfahrensbreite können Oberflächen jeder Art, ob aus Metallen, Kunststoffen oder Keramiken, beschichtet und veredelt werden. Die wichtigsten Verfahren des Zentrums für Thermische Oberflächentechnik am IWS sind:

  • Laserauftragschweißen,
  • Laserlegieren,
  • Laserhybridverfahren,
  • Plasmaspritzen,
  • HVOF-/Kaltgasspritzen,
  • Suspensionsspritzen,
  • Draht-/Dampfspritzen,
  • Thermochemisches Beschichten,
  • Laserhärten und
  • Laser-Induktionshärten.

Durch seine ausgeprägte Werkstoffkompetenz ist das IWS in der Lage, allein oder zusammen mit seinen Partnern aus Industrie und Wissenschaft Komplettlösungen für komplexe Aufgabenstellungen aus den verschiedensten Branchen zu entwickeln. Werkstoff- und prozesstechnisches Know-how werden durch bewährte Kompetenzen im Bereich der Systemtechnikentwicklung ergänzt. Dadurch sind nicht nur Laborlösungen möglich, sondern Kunden profitieren insbesondere von der Erfahrung des IWS, die Technologieentwicklungen inklusive applikationsspezifischer Hard- und Software Komponenten in die industrielle Produktion zu bringen. Damit kommt es zu einer sehr raschen Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis – einem wichtigen Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden.

Das breite Kundenspektrum des IWS setzt Verfahren der thermischen Oberflächentechnik z. B. in den Branchen Automobilindustrie und Energietechnik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Öl- und Gasindustrie sowie Werkzeug- und Maschinenbau ein. Das Teilespektrum reicht von Abmessungen weniger Millimeter bis in den Bereich der Großbauteile von mehreren Metern Abmessungen. Die Stückzahlen beschichteter oder veredelter Bauteile beginnen bei der Einzelfertigung für die Raumfahrt und reichen bis zur Serienfertigung von Millionen Teilen pro Jahr für die Automobilindustrie.

Während der Entwicklungsphase werden die am IWS erforschten Produktlösungen regelmäßig im hauseigenen Werkstofflabor geprüft und charakterisiert. Die Ergebnisse werden mit der Prozessentwicklung rückgekoppelt, so dass am Ende eine validierte verfahrens- und werkstofftechnische Lösung an den Kunden übergeben wird.