Presseinformationen 2017

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  • Laserstrukturierung verbessert Haftung auf Metall und schont die Umwelt

    Presseinformation (Nr. IX) - Fraunhofer IWS / 20.4.2017

    Laserstrukturierungsanlage am Fraunhofer IWS Dresden
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    Im Rahmen des Luftfahrtforschungsprojektes „AUTOGLARE - Fortschrittliche Metallrumpfbauweise – glasfaserverstärktes Aluminium und automatisierte Fertigungsprozesse für hohe Produktionsraten im Flugzeugbau; Teilvorhaben: NFM-GLARE“ haben Forscher des Fraunhofer IWS Dresden und des Fraunhofer IFAM in Bremen eine Technologie zur effizienten, umweltschonenden, großflächigen Oberflächenvorbehandlung von Glasfaser-Metall-Laminaten (GLARE) entwickelt. Die mit dieser Oberflächenvorbehandlung geklebten Mehrlagenverbünde haben nachweislich sehr gute Adhäsions- und Korrosionseigenschaften, so dass auf eine chemische Vorbehandlung mit Anodisierbädern verzichtet werden kann.

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  • Neuartige Laserprozesse für den innovativen Leichtbau

    Presseinformation (Nr. VIII) - Fraunhofer IWS / 13.4.2017

    Remote laserstrahlgeschnittener Metallschaum aus Aluminium
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    Der Leichtbau ist eines der progressivsten Forschungsfelder für die Bewältigung der Energiewende sowie die Reduzierung von CO2-Emissionen. Innovative Materialien, wie beispielsweise kohlenstoff- oder glasfaserverstärke Kunststoffe (CFK/GFK) oder auch metallische Schäume, liefern ihren Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der von der Bundesregierung gesteckten Ziele. Das Fraunhofer IWS forscht seit vielen Jahren auf diesem Gebiet, um zukunftsträchtige sowie bezahlbare Lösungen für Industrie- und Forschungspartner zu gewährleisten. Dazu zählt auch das Trennen dieser Materialien mittels Remote-Laserstrahlschneiden.

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  • Kluge Laserbearbeitungsköpfe im Digitalzeitalter

    Presseinformation (Nr. VII) - Fraunhofer IWS / 12.4.2017

    Laser-Auftragschweißen mit einem COAX-Laser-Bearbeitungskopf
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    Die durchgängige Digitalisierung von Prozessen der Lasermaterialbearbeitung schafft in der industriellen Anwendung einen hohen Kundennutzen. Auf der Grundlage eines umfassenden systemtechnischen Know-hows entwickelt das IWS neue cyber-physische Lasermaterialbearbeitungssysteme mit anwendungsspezifischen Hardware- und Software-Lösungen. Sie unterstützen den Maschinenbediener bei der Durchführung komplexer Bearbeitungsaufgaben, dienen der Erhöhung der Produktqualität und verbessern die Reproduzierbarkeit von Arbeitsergebnissen bei immer gleichen oder auch bei häufig wechselnden Produktionsabläufen. Entwicklungen zum Härten, Schneiden und Fügen sowie für die additive Fertigung und das Auftragschweißen werden auf der Hannover Messe Industrie und der Lasermesse in München präsentiert.

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  • Künstliche Mini-Organismen statt Tierversuche

    Presseinformation (Nr. VI) - Fraunhofer IWS / 15.3.2017

    Frank Sonntag entwickelt seit 2010 mikrophysiologische Systeme um Tierversuche zu ersetzen.
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    Alle wollen Medikamente – da reden wir nicht über Tierversuche. Diese sind in der medizinischen Forschung bislang ein notwendiges Übel. Eine vielversprechende Alternative sind mikrophysiologische Systeme, in denen Organe und Organsysteme »nachgebaut« werden. Komplexe Mechanismen des menschlichen Körpers sind damit realitätsnah analysierbar. Diese Mikrosysteme beinhalten u. a. Kanäle, Reservoire, Aktorik, Sensorik und 3D-Scaffold »Made by Laser«. Das Fraunhofer IWS bietet Partnern aus Biologie und Medizin mikrosystemtechnische Komplettlösungen vom Design bis zum Prototyp inklusive des Automatisierungssystems an.

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  • Neues energieeffizientes Verfahren zur Herstellung von Kohlenstofffasern

    Presseinformation (Nr. V) - Fraunhofer IWS / 10.3.2017

    Kohlenstofffaser während der Karbonisierung im Kaltwandreaktor mit Faserdirektheizung
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    Dresdner Wissenschaftler des Fraunhofer IWS und der TU Dresden haben eine neue energieeffiziente Verfahrenskette zur Herstellung von Kohlenstofffasern entwickelt. Kernpunkt ist die Umwandlung von Präkursor-PAN-Fasern durch Stabilisierung, Karbonisierung und Graphitisierung. Damit kann künftig die Herstellung von Kohlenstofffasern deutlich preiswerter werden.

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  • Gemeinsame Stellungnahme zur Additiven Fertigung veröffentlicht

    Presseinformation (Nr. IV) - Fraunhofer IWS / 23.2.2017

    Generative Fertigung am Fraunhofer IWS Dresden
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    Die Deutsche Akademie für Technikwissenschaften (acatech), die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften haben eine gemeinsame Stellungnahme zur Additiven Fertigung veröffentlicht.

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  • Fraunhofer IWS Dresden kooperiert mit starkem Forschungspartner in Singapur

    Presseinformation (Nr. III) - Fraunhofer IWS / 14.2.2017

    Generieren einer Expansionsdüse durch Laser-Draht-Auftragschweißen
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    Das Fraunhofer IWS Dresden und das Institut für Fertigungstechnik Singapur (SIMTech) unterzeichneten eine Absichtserklärung über die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Laserunterstützten Generativen Fertigung und harten diamantähnlichen Beschichtungen.

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  • Dresdner Forscher drucken die Welt von Morgen

    Presseinformation (Nr. II) - Fraunhofer IWS / 7.2.2017

    Im Pulverbett generierte Raketendüse mit angepassten Kühlkanälen
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    In einem Festakt haben das Fraunhofer IWS Dresden und die Technische Universität Dresden am 7. Februar 2017 ihr gemeinsam betriebenes »Zentrum für Additive Fertigung Dresden (AMCD)« eingeweiht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen erforschen Werkstoffe und Verfahren zur additiven Fertigung, einer innovativen Herstellungstechnologie, bei der Bauteile Schicht für Schicht entstehen. Hierdurch eröffnen sich völlig neue Horizonte bei der Bauteilgestaltung und der Kombination von Funktionen. So können beispielsweise bereits während der Herstellung elektrische Leiterbahnen und Sensoren in Bauteile hineingedruckt werden, die Auskunft über den Belastungszustand eines Produktes im späteren Betrieb geben.

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  • Additiv gefertigte Verklammerungsstrukturen verbessern Schichthaftung und Anbindung

    Presseinformation (Nr. I) - Fraunhofer IWS / 18.1.2017

    Verklammerungsstruktur zur hochbelastbaren Verbindung von Metall- und Kunststoff
    © Foto Fraunhofer IWS Dresden

    Der Wandel vom klassischen „monolithischen“, aus einem einzigen Material gefertigten Bauteil hin zu Hybridbauweisen aus artfremden Werkstoffen bringt große Herausforderungen mit sich. Moderne Fügeprozesse müssen in der Lage sein, unterschiedliche Materialien dauerhaft und robust miteinander zu verbinden. Das Fraunhofer IWS Dresden setzt bei der Übergangsstelle zwischen Metall und Keramik oder Kunststoff auf Verklammerungsstrukturen. Die maßgeschneiderten Mikrostrukturen ermöglichen im späteren Einsatz eine mechanisch hochbelastbare Verbindung zwischen den Fügepartnern.

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