Ausstattung
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik
Pilotlinie zur gepulsten Lichtbogenverdampfung zur Herstellung von SWCNTs und Core@Shell Nanopartikel
-
- Prinzipieller Aufbau der IWS-Syntheseanlage zur SWCNT-Herstellung auf Basis des gepulsten Lichtbogenverfahrens, rechts: Synthesereaktor mit Anode und Kathode, links: zweiter Reaktorteil zur Funktionalisierung
© Fraunhofer IWS Dresden -
- IWS-Syntheseanlage zur SWCNT-Herstellung auf Basis eines gepulsten Lichtbogenverfahrens
© Fraunhofer IWS Dresden
Technische Daten
- Durchmesser des Quarzrohrs: 0,1 m
- Länge der Synthesezone: 1,4 m, 5 Heizzonen
- Länge der in-line Funktionalsierungszone: 3,5 m, 7 Heizzonen
- Jede Heizzone mit einem Paar Seitenflanschen aus Quarzglas ausgestattet
- maximal mögliche. Arbeitstemperatur: 1000 °C (maximal 1200 °C)
- Vakuumpumpe zur Erzeugung von Unterdruck: 700 bis 50mbar
- Stromquelle für die Lichbogenerzeugung: Funktionsgenerator, Firma Regatron AG, Schweiz
- Ummantelung der Anlage mit Floatingbox mit ständigem vertikalem Luftstrom
Technologische Möglichkeiten
- Targetmagazin für Anode
- Linearvorschub für Kathode
- speziell für den Syntheseofen konzipierte Software zur Ansteuerung der Kathode und Targetvorschub
- Einstellbarkeit der Lichtbogenparameter (z. B. Spannung, Stromstärke, Pulslänge, Pulsfrequenz, Pulsform)
- externe, separate Heizung jeder einzelnen Zone incl. Temperatursensorüberwachung
- Gaslanzen für die zusätzliche Zuführung von verschiedenen Reaktionsgasen über die Seitenflansche incl. Steuerung der Gasflussgeschwindigkeit/
- verschiedene Sichtfenster zur Prozesskontrolle
- Möglichkeit der Entnahme von ex-situ Proben in der Funktionalisierungszone über den Kühlfinger
- Online-Integration von Messgeräten zur Qualitätsüberwachung
Anwendungen
- Herstellung von SWCNTs
- Herstellung von metallischen Core@Shell-Nanopartikel, z. B. Si@C oder Fe@C

Social Bookmarks