Anwendungen

PVD-Hartstoff- und Metallschichten

PVD-Hartstoff- und Metallschichten kommen für die verschiedensten Anwendungen zum Einsatz.

TiN beschichtete Formschultern für die Lebensmittelindustrie
© Foto Fraunhofer IWS Dresden mit freundlicher Genehmigung der Firma GVL- Gesellschaft für Verpackungstechnik und Logistik GmbH

TiN beschichtete Formschultern für die Lebensmittelindustrie

Rheometerelektrode, hergestellt durch strukturierte Beschichtung eines Glasgrundkörpers mit Titan. Solche Elektroden werden zur Impedanzspektroskopie an lebenden Zellen verwendet.
© Foto Fraunhofer IWS Dresden

Rheometerelektrode, hergestellt durch strukturierte Beschichtung eines Glasgrundkörpers mit Titan. Solche Elektroden werden zur Impedanzspektroskopie an lebenden Zellen verwendet.

Hartstoffschichten

Bei den Hartstoffschichten handelt es sich meist um Nitride, Karbide, Oxide oder Boride verschiedener Metalle. Typische Anwendungen liegen z.B. im Verschleißschutz für Werkzeuge (Zerspanungswerkzeuge, Umformwerkzeuge etc.) und Komponenten (Maschinenkomponenten etc.). Die klassischen Hartstoffschichten, wie TiN, CrN oder ZrN, sind in den letzten Jahren ergänzt worden durch mehrkomponentige Systeme  (AlTiN, AlCrN) und in jüngster Vergangenheit durch nanostrukturierte Systeme (z.B. TiSiN etc., CrSiN, Superlatticeschichten), die teilweise erhebliche Vorteile in den mechanischen Eigenschaften bzw. in der Temperaturstabilität gegenüber den klassischen Schichten aufweisen.

Metallschichten

Nahezu alle Metalle lassen sich mit PVD-Verfahren abscheiden. Typische Anwendungen sind z.B. Barriereschichten, Verschleißschutz, dekorative und optische Anwendungen, lötbare Schichten oder auch tribologische Anwendungen. Das IWS betreibt anwendungsorientierte Forschung im Bereich Schicht- und Applikationsentwicklung.